SCHWABINGEREntrümpelung GbR Anfrage

Nachlassverwertung in München

Wenn mehrere Erben beteiligt sind, ist die schwierigste Frage selten, was etwas wert ist. Sie lautet: Kann jeder nachvollziehen, was damit passiert ist? Darauf ist unsere Abrechnung ausgelegt.

Die Verkaufsliste

Jedes Stück, das wir verkaufen, steht mit Bezeichnung, Verkaufsweg, Datum und erzieltem Preis in einer Liste. Sie können sie jederzeit einsehen, auch während der Verwertung noch läuft, und Sie können sie an Ihre Geschwister weitergeben.

Das ist kein Service, den wir aus Freundlichkeit anbieten. In einer Erbengemeinschaft verwalten die Miterben den Nachlass gemeinschaftlich, und jeder Einzelne hat Anspruch darauf zu wissen, was aus dem Nachlass geworden ist. Eine Pauschale ohne Aufstellung ist genau die Konstellation, in der später Streit entsteht — und der Streit richtet sich dann gegen denjenigen, der uns beauftragt hat.

Was wir vor dem Verkauf brauchen

Wir verkaufen nur, was verkauft werden darf. Deshalb klären wir vorher die Verfügungsbefugnis: einen Erbschein, ein eröffnetes notarielles Testament mit Eröffnungsprotokoll oder eine Vollmacht. Bei einer Erbengemeinschaft brauchen wir die Zustimmung aller Miterben, nicht nur die des Ansprechpartners.

Das klingt umständlich und ist es manchmal auch. Aber wir verkaufen keinen Nachlass, bei dem unklar ist, wem er gehört. Für Sie ist das ebenso ein Schutz wie für uns.

Wie wir Wert einschätzen

Wir sind Verwerter, keine Sachverständigen. Was wir können, ist einschätzen, wofür sich in München und über die üblichen Verkaufswege realistisch ein Käufer findet, und zu welchem Preis.

Wo wir an unsere Grenze kommen, sagen wir es. Bei einem möglicherweise wertvollen Gemälde, bei Schmuck mit Steinen, bei alten Uhren oder bei Sammlungen mit Liebhaberwert raten wir zu einem Gutachten oder zur Einlieferung in ein Auktionshaus, bevor irgendetwas den Besitzer wechselt. Ein Stück unter Wert zu verkaufen wäre für uns kurzfristig bequemer und für Sie teuer.

Was sich in Münchner Wohnungen regelmäßig verkaufen lässt

  • Massivholzmöbel, besonders Eiche und Nussbaum, und Möbel der fünfziger bis siebziger Jahre
  • Porzellan und Bestecke aus Aussteuern, wenn die Serie vollständig ist
  • Uhren, Schmuck, Münzen, Füllfederhalter
  • Werkzeug und Maschinen aus Keller und Garage
  • Musikinstrumente, Modelleisenbahnen, Fotoausrüstung
  • Teppiche, sofern der Zustand stimmt
  • Geschlossene Buch- und Schallplattensammlungen

Und was sich fast nie verkaufen lässt: Polstermöbel, Schrankwände aus Pressspan, Röhrenfernseher, gebrauchte Matratzen, Enzyklopädien. Das sagen wir Ihnen bei der Besichtigung lieber gleich, als Hoffnungen zu wecken.

Unterlagen und persönliche Dinge

Briefe, Fotoalben, Tagebücher, Ordner: Alles, was persönlich ist, sammeln wir und übergeben es Ihnen. Wir werfen nichts davon weg und vernichten nichts, solange Sie uns das nicht ausdrücklich auftragen. Käufern von Nachlassgegenständen nennen wir Ihren Namen nicht.

Häufige Fragen

Wie hoch ist eure Provision?

30 bis 50 Prozent des tatsächlich erzielten Erlöses. Der Satz hängt vom Aufwand ab und steht vor Beginn schriftlich im Angebot. Was nicht verkauft wird, kostet keine Provision.

Wir sind eine Erbengemeinschaft. Was braucht ihr von uns?

Einen Nachweis der Verfügungsbefugnis — Erbschein, eröffnetes Testament oder Vollmacht — und die Zustimmung aller Miterben. Die Verkaufsliste können Sie an alle Beteiligten weitergeben.

Was passiert mit Fotos und persönlichen Unterlagen?

Die übergeben wir Ihnen. Vernichtet wird nichts, außer Sie beauftragen uns ausdrücklich damit.

Könnt ihr den Wert eines Gemäldes oder von Schmuck bestimmen?

Nein, wir sind keine Sachverständigen. Bei möglicherweise wertvollen Einzelstücken raten wir zu einem Gutachten oder zur Einlieferung in ein Auktionshaus, bevor verkauft wird.

Kostenlose Besichtigung

Wir sehen uns das Objekt an, sagen Ihnen offen, was sich verkaufen lässt, und nennen den Festpreis schriftlich. Erst danach entscheiden Sie.

Besichtigung anfragen

Oder direkt per E-Mail an info@schwabinger-entruempelung.de.