Stark vollgestellte Wohnungen räumen
Manche Wohnungen sind über Jahre so voll geworden, dass niemand mehr weiß, wo man anfangen soll. Wir kommen deswegen nicht mit einer Meinung, sondern mit einem Plan.
Wie wir damit umgehen
Wenn Sie deswegen anfragen, geht es meist um einen Angehörigen, und die Anfrage ist Ihnen unangenehm. Das muss sie nicht sein. Wir bewerten niemanden und kommentieren nichts. Wir sehen uns an, was da ist, und sagen Ihnen, wie lange es dauert und was es kostet.
Diskretion ist bei diesen Aufträgen keine Floskel, sondern Teil der Planung. Wir fahren keine beschrifteten Fahrzeuge, wir sprechen nicht mit Nachbarn über den Auftrag, und wir stapeln nichts vor der Haustür, was tagelang sichtbar herumsteht.
Warum diese Räumungen anders kalkuliert werden
Der Aufwand ist hier schlecht nach Kubikmetern zu schätzen, weil er nicht am Volumen hängt, sondern an drei anderen Dingen:
- Sortieren statt räumen. In vollgestellten Wohnungen liegen Wertsachen, Bargeld und wichtige Papiere zwischen allem anderen. Das heißt: Wir schauen jeden Stapel durch, statt ihn in einen Sack zu kippen. Das ist der eigentliche Zeitfresser — und der Grund, warum in solchen Wohnungen regelmäßig Dinge auftauchen, mit denen niemand gerechnet hat.
- Arbeitsschutz. Je nach Zustand arbeiten wir mit Schutzkleidung, Handschuhen und Atemschutz. Bei Verdacht auf Schimmelbefall oder Schädlinge holen wir vor der Räumung einen Fachbetrieb dazu, statt das Problem zu verteilen.
- Menge an Restmüll. Der Anteil dessen, was entsorgt statt verkauft wird, ist hier deutlich höher als bei einer normalen Auflösung. Entsprechend ist auch seltener etwas gegenzurechnen. Wir sagen Ihnen das vorher, damit Sie nicht mit einer falschen Erwartung planen.
Wenn der Bewohner noch lebt
Dann räumen wir nur mit seinem Einverständnis. Nicht weil wir vorsichtig sein wollen, sondern weil es anders nicht geht: Es sind seine Sachen. Wenn Sie als Angehöriger anfragen und die Zustimmung noch nicht da ist, sagen Sie uns das ruhig — wir können den Termin so legen, dass Sie vorher in Ruhe sprechen können.
In manchen Fällen ist eine Räumung auch gar nicht der erste Schritt. Wenn hinter der Wohnung eine Belastung steht, die mit dem Ausräumen nicht verschwindet, ist der Wohnungszustand nur das Sichtbare daran. Wir sind Entrümpler und können dazu nichts beitragen — aber es ist ehrlicher, das zu sagen, als Ihnen eine Räumung zu verkaufen, nach der in zwei Jahren dasselbe wieder dasteht. Die Münchner Sozialbürgerhäuser helfen bei der Suche nach den richtigen Anlaufstellen.
Häufige Fragen
Kommt ihr auch, wenn es sehr schlimm ist?
Ja. Wir bewerten das nicht und kommentieren es nicht. Bei Verdacht auf Schimmel oder Schädlinge holen wir vor der Räumung einen Fachbetrieb dazu.
Erfahren die Nachbarn davon?
Von uns nicht. Wir fahren keine beschrifteten Fahrzeuge und lassen nichts tagelang sichtbar vor der Tür stehen.
Was passiert mit Geld und Papieren, die dabei auftauchen?
Die sammeln wir und übergeben sie Ihnen. Genau deshalb sortieren wir durch, statt nur zu räumen.
Kann ich das als Angehöriger beauftragen?
Wenn der Bewohner noch lebt, räumen wir nur mit seinem Einverständnis. Bei einer Wohnung nach einem Todesfall genügt der Nachweis Ihrer Verfügungsbefugnis.
Kostenlose Besichtigung
Wir sehen uns das Objekt an, sagen Ihnen offen, was sich verkaufen lässt, und nennen den Festpreis schriftlich. Erst danach entscheiden Sie.
Oder direkt per E-Mail an info@schwabinger-entruempelung.de.